
Für Rangfolgen, Vergleiche und Abweichungen sind horizontale Balken oft unschlagbar. Sie unterstützen schnelle Längenvergleiche und vermeiden Flächenirrtümer. Ordne nach Relevanz, beschrifte direkt und beschränke die Anzahl Kategorien. Wenn notwendig, nutze Breaks transparent. Ein bewusst schlichtes Balkendiagramm überzeugt Führungsteams verlässlicher als auffällige Exoten, weil es weniger Deutungsspielraum lässt und die Kernaussage messbar macht.

Zeitreihen erzählen, wie wir hierher kamen. Linien glänzen, wenn Trend, Saisonalität oder Zielkorridore sichtbar werden sollen. Markiere Meilensteine, externe Ereignisse und geplante Interventionen. Vermeide Dualachsen, wenn sie Verwirrung stiften könnten. Ergänze eine schattierte Zielzone und hebe die aktuelle Position farblich hervor. So zeigt ein Blick nicht nur den Stand, sondern auch die Reise und die verbleibende Distanz bis zur gewünschten Wirkung.

Wenn Beiträge zu einer Veränderung sichtbar werden müssen, ist der Wasserfall klar und didaktisch stark. Marimekko hilft bei Strukturanteilen, bleibt jedoch anspruchsvoller in der Lesbarkeit. Prüfe immer, ob ein einfacher Balken dieselbe Aussage zuverlässiger trägt. Wähle das einfachste Format, das die Aussage korrekt transportiert, und dokumentiere Annahmen. Ein solches Vorgehen schützt vor Show-Effekten und stärkt die Glaubwürdigkeit.
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